Danilos und jetzt Samsons Welt



Das bin ich mit meiner Mutter Chelsea

Auf den Hund gekommen

Erfahrungen im Umgang mit Hunden. Vom ersten Gedanken über die Anschaffung bis hin zur weiteren Ausbildung.
Der Wunsch nach einem vierbeinigen Begleiter steckte eigentlich schon seit Jugendzeiten in mir. Er wurde aber immer wieder verdrängt durch die allgemein üblichen Schwerpunkbildungen im Leben. Die da wären: Berufsausbildung, Bundeswehrzeit, Familiengründung mit dem üblichen Drumherum, Nachwuchs, Hausbau, Bäume pflanzen, beruflicher Werdegang usw. Hier gibt es sicherlich noch eine Menge aufzuzählen, würde aber den eigentlichen Rahmen Sprengen.

Nachdem ich alles soweit auf der Reihe hatte keimte der Ursprungswunsch so langsam wieder auf und verstärkte sich im laufe der Zeit immer mehr.

Im laufe der Zeit heißt bei mir circa zwei Jahre. Zwei Jahre in denen das Für und Wider immer wieder abgewogen wurde.

Platz im Bezug auf Grundstück und Wohnfläche war schon mal ausreichend vorhanden. Doch stimmten eigentlich die wichtigsten Parameter um dem Tier alles zu geben, sich Wohl zu fühlen?

Da wäre die Familie. Was halten Frau und Tochter von diesem Gedanken? Da wäre die Nachbarschaft. Was halten die davon? Da wäre die Zeit. Habe ich die? Bin ich bereit bei Wind und Wetter raus zu gehen um dem Tier zumindest die Erledigung seiner Geschäfte zu ermöglichen? Welche Rasse soll es sein? U.s.w. Vorstellungen über die Rasse hatte ich schon. Mir fehlte bloß das richtige Bild. Mittelgroß und etwas wuschelig sollte er schon sein.
Er? Ein Rüde das stand schon mal fest. Woher nehmen? Tierheim oder Züchter? Wo unterbringen? Im Haus oder im Zwinger? Urlaub?

Zur Familie. Meine Tochter war von Anfang an Feuer und Flamme. Es wird ja Papas Hund.
Meine Frau war dagegen. Sie wollte kein Haarviech in der Wohnung haben. Dazu aber später noch mehr.

Zu den Nachbarn. Die habe ich im Prinzip ignoriert. Mein Ziel war es einen Hund zu haben der durch seine Unauffälligkeit in der Öffentlichkeit auffällt. Kein Gebell, Ruhe eben.

Habe ich die Zeit? Eigentlich nicht. Da ich selbstständig bin nehme ich mir diese Zeit einfach.
Durch Schichtdienst ist meine Frau meist nachmittags zu Hause. Wir könnten uns absprechen.

Wind und Wetter? Durch meine zwölfjährige Bundeswehrzeit bei den Grenadieren dürfte mir das nichts ausmachen. Hat mir ja dort auch nicht geschadet. Was uns nicht tötet ….

Zur Rasse und zur Unterbringung komme ich etwas später. Dies ist eine etwas längere Geschichte.

Tierheim oder Züchter? Eigentlich auch ein Kapitel für sich. Die Meinungen gehen da auseinander. Für mich stand im Vorfeld schon fest das es kein Tierheimhund werden wird.

Schade um diese armen Kreaturen die dort landen. Aber ich kenne in den wenigsten Fällen die Vorgeschichte der Hunde. Mich widert es immer wieder an wenn ich besagte Fernsehsendungen sehe, und hören muss aus welch niederen Beweggründen sich die meisten Besitzer ihrer Tiere entledigen. Ebenso der Export aus dem südlichen Europa in unsere Tierheime. Als wenn wir nicht genug eigene Tiere hätten. Weiter will ich mich zu diesem Thema nicht äußern denn sonst geht mir die Galle hoch.

Zum Urlaub sei gesagt: Wir haben uns mittlerweile auf Urlaub mit dem Hund eingestellt. Das hat auch ein bisschen von Aktivurlaub. Die Urlaube mit dem Hund waren bisher mit die schönsten.

zu Teil 2